Öffnungszeiten heute:
Telefon: 0821 567580
Verdacht auf Herzinfarkt: Schriftzug Notruf 112 auf rotem Rettungswagen.
iStock/Cineberg
Symbolbild

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gehen weniger Menschen in die Notaufnahme oder rufen den Notarzt, aus Angst, sich im Krankenhaus anzustecken. Das kann fatale Folgen haben und im Ernstfall das Leben kosten.

Aus Angst, sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus anzustecken, vermeiden es zurzeit viele Menschen, selbst bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, den Notarzt zu rufen. Mediziner der Berliner Charité mahnen, niemand solle aus Angst vor Infektion auf dringend notwendige Hilfe verzichten.

Bei geringstem Verdacht die 112

Rufen Sie bei einem Verdacht oder auch leichten Anzeichen von Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt den Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 und lassen Sie keine wertvolle Zeit verstreichen!

Die Kliniken haben zum Schutz der Patienten Vorkehrungen getroffen. So ist das Tragen von Gesichtsmasken für Personal und Patienten in der Regel Pflicht. Zudem gibt es in den Krankenhäusern getrennte Bereiche für Covid-19-Erkrankte und andere Patienten.

Herzinfarkt erkennen

Doch wie erkenne ich einen Herzinfarkt? Und wie handelt man im Notfall richtig? Welche Fehler gilt es zu vermeiden? Schmerz oder ein unangenehmes Druckgefühl in der Brust sind typische Zeichen. Dabei verschließt sich ein Herzkranzgefäß und ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr richtig durchblutet. Wird das Gefäß nicht schnell genug geöffnet, kann das dahinterliegende Muskelgewebe absterben – mit schwerwiegenden Folgen, etwa einer dauerhaften Herzschwäche. Dennoch reagieren viele Betroffene im Notfall nicht nur in Zeiten von Corona sehr zögerlich, statt schnell den Notarzt zu rufen.

Die häufigsten Fehler

Die einen können sich einfach nicht vorstellen, selbst von einem Herzinfarkt betroffen zu sein. Andere wiederum haben Angst, den Notarzt umsonst zu rufen. Viele Betroffene wollen auch einfach erst mal abwarten, ob die Beschwerden nicht von selbst wieder verschwinden.

Gerade am Wochenende oder an Feiertagen ist die Hemmschwelle hoch, den Notruf zu wählen. Deshalb sind die Folgen eines Herzinfarkts oft schwerer, als sie sein müssten. Im Notfall kommt es auf jede Minute an, denn die Behandlung sollte so schnell wie möglich beginnen.

Manchmal schafft es der Herzmuskel bei einem Infarkt auch nicht mehr, genug Blut und damit auch Sauerstoff in den Körper zu pumpen, sodass der Kreislauf versagt. Ein solcher kardiogener Schock muss sofort vom Arzt behandelt werden.

Eine weitere Gefahr sind lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, das sogenannte Kammerflimmern. Hier ziehen sich die Herzmuskelzellen viel zu schnell und unkoordiniert zusammen, sodass das Herz nur „zuckt“ und nicht genügend Blut in den Körper pumpt. Diese Rhythmusstörung muss umgehend vom Notarzt mit einem Defibrillator behandelt werden.

Defibrillator nutzen

Bis der Notarzt da ist, muss der Laie helfen: Viele Firmen, U-Bahn-Eingänge, öffentliche Plätze und Gebäude sind mit automatisierten externen Defibrillatoren ausgestattet. Sie sind durch die Abkürzung „AED“ und/oder ein grünes Hinweisschild mit einem Herzsymbol erkennbar und leicht zu bedienen. Über eine eingebaute Sprachfunktion gibt der Defibrillator an, welche Handgriffe in welcher Reihenfolge zu tun sind.

Typische und untypische Zeichen

Um im Notfall richtig zu reagieren, ist es wichtig, die Zeichen eines Herzinfarkts zu erkennen. Mediziner unterscheiden die relativ eindeutigen Symptome von weniger typischen Zeichen:

Eindeutige Symptome:

  • starker, anhaltender Brustschmerz, der häufig in den linken oder rechten Arm ausstrahlt, oft verbunden mit starkem Engegefühl
  • Manchmal dehnt sich dieser Schmerz bis in den Hals, den Unterkiefer oder zwischen die Schulterblätter aus.

Weniger eindeutige Symptome:

  • plötzliches Herzrasen
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Schwächeanfall
  • starkes Angstgefühl

Die untypischen Symptome treten eher bei Frauen auf. Daher wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig nicht als solcher erkannt. Zudem tritt ein Herzinfarkt bei Frauen in der Regel später auf als bei Männern – erst etwa 10 Jahre nach der Menopause, also der letzten Monatsblutung.

Richtig handeln

Es ist leichter gesagt als getan, aber Ruhe zu bewahren hilft im Notfall, richtig zu handeln und Fehler zu vermeiden. Wer die folgenden Punkte berücksichtigt, handelt auf jeden Fall korrekt:

Zögern Sie bei Verdacht auf Herzinfarkt nicht, den Notarzt zu rufen, auch nicht in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen.
Rufen Sie gleich den Notarzt, nicht erst Verwandte oder Bekannte, und äußern Sie Ihren Verdacht auf Herzinfarkt.
Nennen Sie die genaue Adresse und bleiben Sie in der Leitung, bis die Leitstelle alle Fragen gestellt hat, Sie für alle Rettungsmaßnahmen.
Lassen Sie sich nicht von Angehörigen oder Bekannten mit dem Auto in die Klinik fahren und fahren Sie auf keinen Fall selbst, wenn Sie selbst betroffen sind. Treten infolge des Herzinfarkts lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auf, muss mit einem Defibrillator behandelt werden. Ein Rettungswagen ist damit ausgestattet.

Frühe Warnzeichen

Ein Herzinfarkt kommt meist plötzlich. Doch schon lange vorher können Beschwerden auftreten, die auf ein erhöhtes Risiko hinweisen. Treten etwa beim Gehen Schmerzen in den Waden auf, die beim Stehenbleiben wieder nachlassen, sollte man mit dem Arzt darüber sprechen. Auch wenn im Liegen die Zehen schmerzen, kann das ein Hinweis auf Gefäßablagerungen und damit ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko sein. Frühwarnzeichen sind auch wochenlanges Erschöpftsein und Konzentrationsstörungen. Mit ärztlicher Behandlung lässt sich das Risiko senken.

Auf einen Blick

Hinter den folgenden Beschwerden im Bereich von Herz oder Brustkorb, die einzeln oder gemeinsam auftreten, könnte sich ein Herzinfarkt verbergen. Rufen Sie unbedingt über die Nummer 112 den Notarzt.

– Starke Schmerzen. Sie dauern mindestens fünf Minuten an und können in andere Körperregionen wie Arme, Oberbauch, Hals, Kiefer oder in den Rücken zwischen die Schulterblätter ausstrahlen.

– Starkes Engegefühl. Im Herzbereich entsteht ein Gefühl der Einschnürung oder ein massiver Druck. Es kann sich so anfühlen, als laste etwas Schweres auf der Brust.

– Heftiges Brennen. Die Schmerzen bei einem Herzinfarkt können sich auch als brennendes Gefühl äußern.

Angstschweiß mit kalter, blasser Haut. Ein Herzinfarkt geht oft mit Angstgefühlen einher, verbunden mit einer fahlen Gesichtshaut und kaltem Schweiß.

Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch. Diese untypischen Symptome eines Herzinfarkts treten vor allem bei Frauen auf.

Regelmäßig Blutdruck messen

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Nehmen Sie regelmäßig die ärztlichen Kontrolltermine wahr und kommen Sie gerne bei uns in Ihrer Apotheke zur Blutdruckmessung vorbei. Wir beraten Sie auch zu geeigneten Geräten für die Blutdruckmessung zu Hause.


Georg-Dieter Heldmann,

Ihr Apotheker

Aktions-Angebote

42% gespart

GINGIUM

120 mg Filmtabletten 1)

Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen.

PZN 14171188

statt 94,97 2)

120 ST

54,98€

Jetzt bestellen
22% gespart

VIGANTOL

1.000 I.E. Vitamin D3 Tabletten 1)

Zur Vorbeugung gegen Rachitis, Osteomalazie & bei Vitamin-D-Mangel sowie Osteoporose.

PZN 13155684

statt 8,98 2)

100 ST

6,98€

Jetzt bestellen
20% gespart

MAGNESIUM

DIASPORAL 400 Extra Trinkgranulat

Diätetisches Lebensmittel bei erhöhtem Magnesiumbedarf.

PZN 3355608

statt 22,45 3)

50 ST

17,98€

Jetzt bestellen
19% gespart

SOVENTOL

Hydrocortisonacetat 0,5% Creme 1)

Bei mäßig ausgeprägten geröteten entzündlichen oder allergischen Hauterkrankungen.

PZN 10714350

statt 8,63 2)

15 G (46,53€ pro 100G)

6,98€

Jetzt bestellen
9% gespart

MEDIGEL

schnelle Wundheilung

Zur Behandlung akuter Wunden und Verbrennungen.

PZN 10333547

statt 6,57 3)

20 G (29,90€ pro 100G)

5,98€

Jetzt bestellen
17% gespart

KADEFUNGIN

3 Kombip.20 g Creme+3 Vaginaltabl. 1)

Bei Pilzinfektionen der Scheide, eventuell mit Ausfluss bzw. Pilzinfektionen an den äußeren Geschlechtsteilen der Frau.

PZN 3766139

statt 11,97 2)

1 ST

9,98€

Jetzt bestellen
8% gespart

BIOLECTRA

Magnesium 400 mg ultra Trinkgran.Orange

Erhöhten Magnesiumbedarf decken – mit nur einem Glas täglich! Magnesium ist von essenzieller Bedeutung für eine normale Funktion sämtlicher Stoffwechsel-Vorgänge in unserem Organismus.

PZN 10914511

statt 10,90 3)

20 ST

9,98€

Jetzt bestellen
17% gespart

KAMISTAD

Gel 1)

Zur Behandlung von leichten Entzündungen des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut.

PZN 3927045

statt 11,97 2)

10 G (99,80€ pro 100G)

9,98€

Jetzt bestellen
18% gespart

DICLOX

forte 20 mg/g Gel 1)

Zur Anwendung bei Schwellungen und Prellungen.

PZN 16705004

statt 16,99 2)

100 G (13,98€ pro 100G)

13,98€

Jetzt bestellen
20% gespart

ARTELAC

Splash MDO Augentropfen

Wohltuende Befeuchtung für trockene, müde und gestresste Augen sowie Kontaktlinsen.

PZN 7707027

statt 14,95 3)

1X10 ML (119,80€ pro 100ML)

11,98€

Jetzt bestellen
16% gespart

MERIDOL

med CHX 0,2% Spülung

Arzneimittel zur Bekämpfung bakterieller Entzündungen in der Mundhöhle.

PZN 6846525

statt 11,95 3)

300 ML (3,33€ pro 100ML)

9,98€

Jetzt bestellen
19% gespart

ELMEX

GELEE 1)

Zur Vorbeugung gegen Karies, zur Unterstützung der Behandlung der Initialkaries und zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse.

PZN 3120822

statt 11,10 2)

25 G (35,92€ pro 100G)

8,98€

Jetzt bestellen
18% gespart

PARACETALGIN

500 mg Filmtabletten 1)

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

PZN 16730456

statt 3,99 2)

20 ST

3,28€

Jetzt bestellen
18% gespart

GESUNDFORM

Krillöl 1180 mg Antarktis Kapseln

Nahrungsergänzungsmittel

PZN 13624096

statt 27,95 3)

60 ST

22,98€

Jetzt bestellen
17% gespart

GESUNDFORM

Ubiquinol Q10 100 mg Vega-Soft-Caps

Nahrungsergänzungsmittel

PZN 11313498

statt 39,95 3)

30 ST

32,98€

Jetzt bestellen
19% gespart

GRANDEL

SensiCODE Rejuvenating Cream

Anti-Aging Creme für empfindliche Haut. Verjüngende Gesichtscreme mit beruhigender Wirkung.

PZN 16931769

statt 39,00 3)

50 ML (62,96€ pro 100ML)

31,48€

Jetzt bestellen
20% gespart

GRANDEL

SensiCODE Eye Cream

Glättende und beruhigende Augencreme für eine strahlend schöne Augenpartie.

PZN 16931858

statt 32,00 3)

20 ML (127,40€ pro 100ML)

25,48€

Jetzt bestellen
16% gespart

WIDMER

Creme für die Augenpartie unparfümiert

Für besonders empfindliche und strapazierte Hautpartien.

PZN 2351850

statt 28,50 3)

30 ML (79,93€ pro 100ML)

23,98€

Jetzt bestellen
16% gespart

WIDMER

Creme für die Augenpartie leicht parfüm.

Ein ideales Präparat auch als Intensivcrème für das ganze Gesicht, Hals und Décolleté sowie als befeuchtende und nährende Maske.

PZN 2351844

statt 28,50 3)

30 ML (79,93€ pro 100ML)

23,98€

Jetzt bestellen
17% gespart

CETAPHIL

Redness Control getönte Tagespflege SPF30

Für empfindliche, zu Rötungen neigende Haut geeignet.

PZN 12671716

statt 22,95 3)

50 ML (37,96€ pro 100ML)

18,98€

Jetzt bestellen
Unser Angebot

LIERAC

Sunissime Duo Kapseln

Dieser Nahrungsergänzer von Lierac bereitet die Haut auf die Bräune vor und sorgt dafür, dass es länger anhält.

PZN 15399479

2X30 ST

24,90€

Jetzt bestellen
11% gespart

TROMCARDIN

complex Tabletten

Zur diätetischen Behandlung von Herzerkrankungen insbesondere Herzrhythmusstörungen.

PZN 2522470

statt 27,95 3)

120 ST

24,98€

Jetzt bestellen
29% gespart

KELTICAN

forte Kapseln

Zur diätetischen Behandlung von Wirbelsäulensyndromen.

PZN 14352754

statt 72,95 3)

80 ST

51,98€

Jetzt bestellen
18% gespart

CRATAEGUTT

450 mg Herz-Kreislauf-Tabletten

Zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.

PZN 14064541

statt 66,91 3)

200 ST

54,98€

Jetzt bestellen

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Das könnte Sie auch interessieren

Apotheke City-Galerie

Kontakt

Tel.: 0821 567580

Fax: 0821 5675815


E-Mail: info@apotheke-city-galerie.de

Internet: http://www.apotheke-city-galerie.de/

Apotheke City-Galerie

Willy-Brandt-Platz 1

86153 Augsburg

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
09:00 bis 20:00 Uhr


Samstag
09:00 bis 20:00 Uhr


Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

powered by apovena.de